Prävention

Neben dem Bereich Neurologie und Innere Medizin,

bieten wir in der Metropolregion Nürnberg/ Fürth/ Erlangen

in einzigartiger Kombination auch Vorsorgemedizin u.a. im Bereich

Kreislauf, Schlaganfall, Herzinfarkt, Burnout und Demenz an.

Prävention

Prävention heißt Vorsorge:

Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, die der Vermeidung von Krankheiten dienen. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Auslöser von Krankheiten vermieden werden oder die Ausbreitung einer Krankheit verhindert wird.

Für viele Krankheiten sind sog. Risikofaktoren bekannt. Diese aufzudecken und zu behandeln ist ein wesentliches Anliegen der Prävention. Risikofaktoren können aber auch selbst Erkrankungen sein, die damit gänzlich vermeidbar sind (zum Beispiel die Zuckerkrankheit als eigenständige Erkrankung in Folge einer Fehlernährung und gleichzeitig als Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt). Daher ist es uns über die Erkennung hinaus ein Anliegen, die Risikofaktoren selbst durch frühzeitige Intervention zu vermeiden.

Letztlich gehört zur Prävention aber auch die Verhinderung oder Verminderung der Ausbreitung einer Erkrankung. Deshalb besteht das Anliegen der Prävention in unserer Praxis auch darin, bereits eingetretene Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, um sie gezielt nach dem aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft behandeln zu können.

Die Rinde eines Baumes schützt die darunterliegenden Schichten des Baumstamms vor Wind, Sonne, mechanischen Einflüssen und sogar Feuer. Außerdem dient sie als Abwehr von Schädlingen und Infektionen.

So schützen ein gesunder Körper und Geist sowie ein intaktes Immunsystem den Menschen rund um die Uhr. Damit das auch so bleibt, braucht es einen achtsamen und bewussten Lebenswandel.

Präventionsstrategien bauen auf Erkenntnissen zur Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Erkrankung auf: Durch die statistikbasierte Betrachtungsweise von Risiken in der Bevölkerung oder einzelnen Bevölkerungsgruppen muss für die Übernahme in den Leistungskatalog der Krankenversicherung ein gesellschaftlicher und damit statistischer Nutzen einer Prävention belegt sein. Ein solcher besteht frühestens dann, wenn im Vergleich von Kosten und Aufwand eine Ersparnis anzunehmen ist.

Aus dieser Sicht ist es nachvollziehbar, dass nicht alle Maßnahmen der Prävention angewendet werden, die bekannt sind: Statistisch geringe Risiken in einer Bevölkerung erlauben aus kollektiver, gesundheitspolitischer Sicht keine Reihenuntersuchungen unter dem Gesichtspunkt der „positiven Nutzen-Kosten-Relation“. Insofern bleibt Prävention nur ein kleines Gebiet im Leistungskatalog der Krankenversicherungen.

Davon zu unterscheiden ist jedoch eine individuelle Betrachtungsweise: Aus Sicht des Individuums kann es durchaus sinnvoll sein, diese Kosten-Nutzen-Relation anders zu beantworten. Dazu gehören Beratungen sowie Untersuchungen in Anspruch zu nehmen, die aufgrund statistischer Sichtweisen nicht im Leistungskatalog von Krankenkassen enthalten sind (sogenannte „Individuelle Gesundheitsleitungen“ / IGeL).

Da diese zwei gänzlich unterschiedlichen Betrachtungsweisen nicht differenziert werden können, ist darüber leider in den letzten Jahren ein Streit entbrannt. Die Anbieter von individuellen Gesundheitsleitungen wurden dabei zu Unrecht pauschal in Verruf gebracht. Unserer Ansicht nach ist es deshalb entscheidend, gemeinsam mit Ihnen als interessierte Person die persönlichen Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Gesundheitszielen zu beantworten. Für Behandlung und Prävention stehen dabei in unserer Praxis modernste Geräte zur Verfügung.