10. Mai 2018: Tag gegen den Schlaganfall

Dieser Aktionstag wurde 1999 von der Deutschen Gesellschaft für Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen.

PD Dr.med. Frank-Michael Reinhardt (Neuropuls Ärztepartnerschaft Nürnberg) war zu diesem Thema im BR (Bayerischer Rundfunk) als Experte zum Interview eingeladen.

Mit diesen Tipps lässt sich der Schlaganfall vermeiden

Hier einige Auszüge:

1. Frage: Schlaganfall- was ist das?

Unter dem Begriff „Schlaganfall“ werden verschiedene gefäßbedingte, akute Funktionsstörungen des Gehirns zusammengefasst.

Die bei weitem häufigste Form des Schlaganfalles führt zum Untergang von Hirngewebe durch einen Gefäßverschluss, und demzufolge Sauerstoff- und Nährstoffmangel.

  • Dadurch werden bestimmte Gehirnareale irreparabel geschädigt.
  • In Deutschland alle 2 Minuten ein neuer Schlaganfall
  • Häufigste Ursache für bleibende Behinderungen, gehört zu den Top 3 der Todesursachen
  • In Deutschland  2/3 aller Schlaganfälle in der Altersgruppe von 40 bis 79 Jahre
  • Die häufigste Einzelursache für einen Schlaganfall ist Vorhofflimmern des Herzens

2. Frage: Wie sind die Symptome bei einem Schlaganfall?

  • plötzliche einseitige Lähmung einseitige „Pelzigkeit“ 
  • Doppelbilder/ Halbseitenstörung
  • Sprachstörungen (verwaschen oder „falsch“)
  • Plötzlich auftretende Gleichgewichtsstörungen
  • Bewusstlosigkeit
  • Ungewohnte, extrem starke Kopfschmerzen 

3. Frage: Was tun bei einem Schlaganfall?

  • Wichtig: Jeder Schlaganfall ist ein Notfall, der tödlich enden kann.
  • Betroffene müssen schnellstmöglich professionell versorgt und in ein Krankenhaus, möglichst mit einer speziellen Schlaganfallstation, einer sogenannten „Stroke Unit“, gebracht werden.